Bildschirmarbeit

Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen in Nacken und Schultern bei der Arbeit am Bildschirm - das muss nicht sein. Beschäftigte können selbst dazu beitragen, ihren Arbeitsplatz optimal einzurichten.

Steht der Bildschirm im "richtigen" Licht?

Stellen Sie Ihren Bildschirm mit Blickrichtung parallel zum Fenster auf. Verwenden Sie den Lichtschutz am Fenster, wenn Sie Sonnenlicht blendet oder es die Bildschirmanzeige stört.

Wie ist die Haltung beim Sitzen?

Setzen Sie sich auf Ihren Arbeitsstuhl und testen Sie die Sitzposition: Ihre Oberarme sollten locker herabhängen und Ihre Unterarme sollten eine waagerechte Linie zur Tastatur bilden. Ihre Sitzhöhe ist optimal eingestellt, wenn Oberarme und Unterarme einen Winkel von 90 Grad oder mehr bilden. Auch Ober- und Unterschenkel sollten einen Winkel von 90 Grad oder mehr bilden. Dabei soll es möglich sein, die Füße ganzflächig auf den Boden zu stellen. Wenn Sie häufig Ihr Sitzhaltung ändern und zwischendurch öfter aufstehen, werden Ihre Bandscheiben weniger belastet. Nutzen Sie die ganze Sitzfläche, damit Ihr Rücken abgestützt wird.

Steht auf dem Schreibtisch alles richtig?

Stellen Sie Bildschirm und Tastatur nicht seitlich, beispielsweise auf Eckelemente auf. Sie müssen gerade davor sitzen und sollten Ihren Körper nicht verdrehen. Messen Sie doch einmal, wie groß der Abstand zwischen Ihren Augen und jeweils dem Bildschirm, der Vorlage und der Tastatur ist. Die Abstände sollten möglichst gleich sein und mindestens 50 cm betragen. Vor der Tastatur muss genug Platz zur Auflage der Hände vorhanden sein. Ihre Tastatur soll 10 bis 15 cm von der Tischkante entfernt sein. Achten Sie darauf, das Ihr Bildschirm direkt auf dem Tisch und nicht auf dem Rechner steht, damit Ihre Augenhöhe über den obersten Bildschirmzeile steht. Dadurch werden Verspannungen im Hals- und Nackenbereich vermieden.

Wenn Sie mit einem Notebook oder einem Laptop arbeiten, nutzen Sie eine externe Tastatur, Mouse und Bildschirm.

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