Die jüngsten Sprengstofffunde in Paketen aus Griechenland und aus dem Jemen zeigen, dass einerseits die Kontrollen lückenloser, andererseits das Aufspüren von Sprengstoff in Paketen sowie im Gepäck und an der Kleidung von Passagieren verbessert werden müssen.
Seit Jahren beschäftigt sich Professor Dr. Peter Kaul aus dem Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zusammen mit externen Partnern diesem Thema und nähert sich aus unterschiedlichen Richtungen. Seine Forschungen haben immer weitere Kreise gezogen, so dass kürzlich die Hochschulleitung einer Empfehlung externer Gutachter gefolgt ist und die Sicherheitsforschung als Hochschulforschungsschwerpunkt benannt hat.
Die Arbeit von Professor Kaul findet außerdem Anerkennung, indem EADS Innovation Works und der EADS-Geschäftsbereich Cassidian der Hochschle eine Professur für Detektionstechnologien gestiftet hat. Durch diese Verstärkung kann die Hochschule nun im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften ein Institut für Detektionstechnologien einrichten.
Das Institut für Detektionstechnologien wird eröffet am
Montag, 29. November 2010
ab 11.30 Uhr
unter anderem mit Redebeiträgen aus dem NRW-Wirtschaftsministerium, dem Bundesinnenministerium sowie dem Bundesforschungsministerium. Professor Dr. Gerhard Holl, Inhaber der EADS-Stiftungsprofessur wird in diesem Rahmen das Institut vorstellen.
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten:
per E-Mail an die Pressestelle.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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